Aktuelle Bedrohungen im Internet

Lage im Juli 2021: Zunahme von Phishing Mails

Das BSI registrierte im Juli 2021  57% neue Anwendungsmalware. Dabei haben besonders die Phishing Mails zugenommen.  Auffällig ist dabei, dass sich die Mailware Varianten gegen verschiedenste Anwenden (Desktop, Apps) richten. Gerade die plattformunabhängigen und flexibel einsetzbaren Skript-Varianten haben zugenommen. Im Fokus stehen dabei Dateiformate, die für den Laien eigentlich als sicher gelten, wie .pdf, .xls, .txt Dateien.   

Entwicklung in 2020: Weitere Zunahme von Angriffen durch Schadprogramme

In seinem Lagebericht von 2020 kommt das BSI zu dem Ergebnis der Fortsetzung des Trends, „dass Angreifer Schadprogramme für cyber-kriminelle Massenangriffe auf Privatpersonen, Unternehmen und andere Institutionen nutzen.“ Im Schnitt gab es laut BSI  ca. 322.000 neue Schadprogramm-Varianten pro Tag. Mit dabei sind, wie schon seit Jahren die Ransomware-Angriffe. Die Bedrohungen für Behörden, Verwaltungen, Unternehmen und Privatpersonen nehmen weiterhin zu und werden immer ausgereifter. 

Trends für 2019: Fokussierte Ransomware-Angriffe

Cyberkriminelle attackieren zunehmend bewusst und gezielt einzelne Organisationen und Unternehmen, indem sie Trojaner in ihr Netzwerk einschleusen und damit Dateien und Systeme einschränken oder blockieren, um Lösegeld einzufordern. Die wachsende Vielfalt an Kommunikationsmitteln und -plattformen verstärkt die Möglichkeiten für die Kriminellen, sich in das Unternehmen einzuhacken. Auch die unzureichende Reglementierung firmeninterner Geräte in Bezug auf eine private Mitnutzung der Mitarbeiter trägt zu einer Gefährdung der Sicherheitslage bei.